RKW 2026


Informationen zur RKW 2026

Die Pfarrinfo enthält eine Beschreibung der Artikel für die RKW 2026:
Materialbuch, Liederheft, Plakate, Plakat für Schaubild.
Die Pfarrinfo enthält auch eine kurze Beschreibung des RKW-Themas 2026 "Mensch, Mose - beweg dich!".

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Hier gibt es die Lieder zur RKW 2026 zum Download.

Die Inhalte der RKW 2026

Zu Beginn (Tag 1: „Ich bin unterwegs“) ist Mose auf dem Weg der Identitätsfindung, da er sich aus seiner Biographie heraus sowohl dem ägyptischen Volk als auch den Hebräern bzw. dem Volk Israel zugehörig fühlt. Jeder Mensch sollte sich mit seiner Herkunft und Vergangenheit auseinandersetzen, um ein bewusstes und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Am ersten Tag liegt der Schwerpunkt entsprechend auf der inneren Bewegung im Sinne der eigenen Identitätsentwicklung.

Der zweite Tag ist mit „Ich suche Ruhe und Kraft“ überschrieben. Mose verlässt überstürzt Ägypten. Er weiß nicht, wie er mit seiner schlimmen Tat, dem Totschlag des Ägypters, umgehen soll und versucht, wegzulaufen: sowohl vor den Folgen dieser Tat als auch vor der eigenen Auseinandersetzung damit. In Midian findet er einen Ruheort, der ihm neue Kraft gibt und ihn stärkt. Jeder kennt die Situation, das gewohnte Umfeld verlassen zu müssen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Manchmal ist der Grund selbst gewählt, manchmal aber auch von außen vorgegeben. Das können der Schuleintritt, ein Wohnortwechsel oder ein neues Geschwisterchen sein. Um die anstehenden Herausforderungen zu meistern, braucht man Zuversicht und Kraft. Die Teilnehmenden begeben sich daher an diesem Tag auf die Suche nach ihren persönlichen Kraftquellen.

Während Mose in Midian ist, erscheint ihm Gott in einer Feuerflamme eines brennenden Dornbuschs. Gott gibt Mose den Auftrag, sein Volk aus Ägypten zu befreien, wobei ihm Hilfe an die Seite gestellt wird. Am dritten Tag mit dem Titel „Ich komme zu dir“ erfahren die Teilnehmenden, dass Hilfe in dreifacher Hinsicht wichtig ist: Ich bin selbst immer wieder auf Hilfe von anderen angewiesen, ich habe im Sinne der Nächstenliebe die Pflicht, anderen zu helfen, und ich darf stets auf die Unterstützung von Gott vertrauen und hoffen.

Nach der Befreiung aus Ägypten zieht Mose mit dem gesamten Volk Israel durch die Wüste. Es ist ein beschwerlicher Weg, der alle an ihre Grenzen bringt. Aufgrund der Strapazen drohen sich die Israeliten zu vereinzeln, obwohl sie doch eine Einheit als Volk bilden sollten – verbunden durch den Glauben an Gott. Nur gemeinsam können sie den beschwerlichen Weg schaffen (Tag 4: „Ich bringe mich ein“). Wie in der Geschichte des Mose, so ist es auch heute: Auch wenn ich an meine Grenzen stoße, ist Gott für mich da.

Nachdem das Volk Israel fast 40 Jahre durch die Wüste gezogen ist, erkennt Mose, dass er das verheißene Land nicht betreten wird. Es wird ihm klar, dass er dennoch sein Ziel erreicht hat, denn er hat mit Gottes Hilfe die Israeliten in die Freiheit geführt. Dies war möglich, weil er seine Grenzen immer wieder akzeptiert und als Chance verstanden hat, sich immer wieder auf Gott hin auszurichten. „Ich bin gesegnet“ (Tag 5) drückt die Zuversicht aus, dass man mit Gottes Hilfe seinen ganz persönlichen Lebensweg finden kann.

 


Eine inspirierende RKW wünscht das Vorbereitungsteam aus dem Bistum Dresden-Meißen