RKWiki

Komm, freu dich mit uns

Eingeladen sein, sich mit anderen zu freuen, weckt Neugierde. Egal ob jung oder alt, jeder möchte sich freuen. Aber worüber darf ich mich freuen, mit wem kann ich mich freuen und vor allem: warum soll ich mich freuen?
Wenn jemand Geburtstag hat, ein Jubiläum ansteht, ein guter Abschluss erreich wurde oder etwas gut gelungen ist, ist es üblich zu gratulieren, Glück zu wünschen. Der Grund zur Freude liegt klar auf der Hand. Mancher Glückwunsch ist kostbar, weil er Mut macht für den Alltag. Diese Stärkung braucht ein Erwachsener ebenso wie ein Jugendlicher oder ein Kind und zwar immer wieder und in jeder Lebenslage.
Die Seligpreisungen in der Bergpredigt Mt 5,3-12 sind solche Glückwünsche und Mutmacher. "Selig seid ihr" heißt so viel wie: Ihr seid gut dran, für euch wird es gut ausgehen; eure Stärke und euer Beistand in jeder Lebenslage ist viel mehr, als dieses Leben bieten kann. Denn Gott selbst ist euer Vater und sein Reich ist die Fülle des Lebens! Das steht am Ende. Er ist immer für dich, für euch da und gibt den Menschen, was sie brauchen. Wende dich mit offenen Händen an ihn und sei getrost. Gott füllt sie jetzt und hier und für immer. Jesus spricht diese Glückwünsche zu allen, die ihm zuhören. Jesus verkündet diesen Zuspruch Gottes - diese Frohe Botschaft - auch uns heute, denn er möchte, dass unser Leben, unser Miteinander gelingt.
In der RKW 2018 werden die Kinder (und Jugendlichen sowie Erwachsenen, die dabei helfen oder denen von der RKW berichtet wird) fünf von diesen Glückwünschen aufmerksam hören und erfahren, wie Gott sie stärkt und ihnen beisteht. Nicht Reichtum, Leistungs- und Machtstreben, Unfrieden und Egoismus sollen im Leben die Oberhand gewinnen, sondern Leben gelingt im frohen Miteinander mit Gott und seinen Zusagen.

1. TAG: Öffne die Hände
Mt 5,3: "Freuen dürfen sich alle, die mit offenen Händen vor Gott leben. Sie sind beschenkt."
Die Kinder lernen sich kennen und nehmen wahr, wie reich sie von Gott beschenkt sind. Mit Mara und Franz, zwei Kindern, die mit ihren Eltern in der Pension "Zum glücklichen Otto" Urlaub machen, begeben sie sich auf Geocaching-Tour und erfahren "Sorgt euch nicht" (s. Mt 6,31-34).

2. TAG: Lass dich trösten
Mt 5,4: "Freuen dürfen sich alle, die traurig sind. Sie werden getröstet werden."
Wer ausdrückt, worüber und warum er traurig ist, kann getröstet und wieder froh werden. So erging es den beiden Jüngern Jesu, die ihm, dem Unbekannten, auf dem Weg nach Emmaus von ihrem Kummer berichten (Lk 24,13-34), und so ist es auch heute.

3. TAG: Hab die richtige Idee
Mt 5,6: "Freuen dürfen sich alle, die sich dafür einsetzen, dass es gerecht zugeht. Gott belohnt sie."
Die Kinder üben sich darin, hinzuschauen und hinzuhören, was dem anderen gut tut und was er braucht, damit er froh leben kann. Sie erfahren: Gott steht uns bei, wenn wir uns für Gerechtigkeit einsetzen (s. Mt 5,38-42).

4. TAG: Setz dich ein
Mt 5,9: "Freuen dürfen sich alle, die Frieden schaffen. Sie sind Kinder Gottes." Sich für den friedlichen Umgang miteinander einzusetzen, geschieht auf vielfältige Weise. Dieses üben und erleben die Kinder an diesem Tag an verschiedenen Stationen (s. Jes 11,6-9).

5. TAG: Bleib aufmerksam
Mt 5,7: "Freuen dürfen sich alle, die auf ihr Herz hören. Gott schließt sie in sein Herz." Mit Mara und Franz entdecken die Kinder, dass Gott bei ihnen ist, wenn sie anderen helfen. Komm, freu dich mit uns - Gott will immer für uns da sein (s. Lk 10,25-37).

 


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